VfB Forchheim 1861 e.V.

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Rückblick

Die Damen des VfB Forchheim können auf eine wechselhafte aber letztlich doch recht erfolgreiche Saison 2000/2001 zurück blicken. In der Hinrunde mussten lediglich 5 Minuspunkte verbucht werden, eine Leistung, die den dritten Platz in der Halbzeitbilanz bedeutete. Leider konnte dieses erfreuliche Ergebnis in der Rückrunde nicht wiederholt werden. Gegen die alten Rivalinnen der HG Erlangen behielt man zwar die Oberhand, aber Begegnungen, die in der ersten Halbserie gewonnen wurden, gingen dann leider verloren. Mit dem abschließenden 4. Tabellenplatz, bei Punktgleichheit mit dem SV Seligenporten auf Platz 3, kann man zufrieden sein.


Wandel

Die Zusammensetzung des Kaders zeigte während der zurückliegenden Saison des öfteren Veränderungen.
So konnte zu Beginn der Saison mit Nicole Boy, die neu zu uns stieß, und den Rückkehrerinnen Steffi Hofmann und Claudia Weber das Mannschaftsgefüge gefestigt werden. Während der laufenden Spielzeit kamen Anett Mangold, Doris Roppelt und Beate Spörlein dazu. Leider hatten wir auch Ausfälle zu verkraften. Steffi Wagner und Susi Weber verletzten sich schon bald nach Saisonbeginn so schwer, dass für diese beiden die Runde gelaufen war. Auch Doris Roppelt musste nach einer Trainingsverletzung schnell wieder die Segel streichen. Auch der Klapperstorch segelte wieder über der Mannschaft, sodass Karin Kröppel nach der Winterpause und Uli Mangold zum Saisonende vorübergehend ausgestiegen sind.


Das Problem der Damen

Größtes Problem, bei dem Versuch sportlich noch erfolgreicher abzuschließen, war die Tatsache, dass im Training nur äußerst selten der komplette Spielerinnenkader zur Verfügung stand. Auch die zweite Trainingseinheit, die aufgrund der verbesserten Hallensituation möglich gewesen wäre, konnte nur von sehr wenigen Aktiven wahrgenommen werden. Es zeigten sich hier ganz deutlich die Probleme, die es in einem Kader zu meistern gilt, in dem überwiegend Frauen spielen, die sich der Dreifachbelastung Hausfrau, Mutter und Beruf zu stellen haben. Unter diesem, besonderen Gesichtspunkt kann das Ergebnis des zurückliegenden Sportjahres nicht hoch genug eingeschätzt werden, zumal auf der zwischenmenschlichen Ebene alles zum Besten stand.


Ausblick

Um diese Schwierigkeiten etwas abzufedern, sollen in der kommenden Saison diejenigen Spielerinnen der weiblichen A-Jugend bereits in die Damenmannschaft integriert werden, die ein Jahr später altersbedingt aufrücken werden. Wir denken hier an Katharina Frieling, Stefanie Radina, Ute Rascher und Julia Tonak.
Für diese Aufgabe konnten wir mit Katarina Bedenikovic eine Spitzenkraft des Damenhandballs gewinnen, deren internationale Erfahrung durch die Olympiateilnahme mit der jugoslawischen Nationalmannschaft 1972 in München gekrönt wurde.


Gernot Radina
Abteilungsleiter (Damen u. Jugend)